Gemälde als Schmuck für Ihre Wohnung

Eines haben Kunstliebhaber und Kunstbanausen gemeinsam, sie wollen an den Wänden in ihrer Wohnung Bilder haben. Dies kann die Zeichnung eines Künstlers auf dem Jahrmarkt sein, ein Kunstdruck, eine schönes Foto das man selbst gemacht hat oder das Werk und Gemälde eines berühmten Künstlers. Egal ob es ein teurer Monet oder die Kritzelzeichnung ihres Kindes oder Enkels ist, es muss richtig im Zimmer plaziert werden. Es gibt da einiges zu beachten. Angefangen von den Situation des Lichtes bis hin zur Luftfeuchte der Räumlichkeiten.

Kleinigkeiten sind wichtig

Die Bildmitte sollte idealerweise etwa auf der Höhe der Augen der Personen sein. Diese ist nicht für alle Räume gleich, wissen die Experten. Eine Innenarchitektin erläutert das so: Ein Bild in einem Flur oder Gang sollte höher hängen als ein Gemälde im Wohnzimmer, wo man die meiste Zeit sitzend verbringt. Dies gilt auch für Schlaf- und Esszimmer. Im Allgemeinen hängen die Bilder meist zu hoch.

Den richtigen Platz für kleine Bilder an einer großen Wand zu finden ist kein einfaches Unterfangen. Sie sollten niemals solo hängen, sondern in einer Gruppe zusammengestellt werden. Sinnvoll ist es dabei, sich eine Bezugslinie zu suchen. Das kann die Kante eines Möbels oder ein Türrahmen sein. Auf dieser gedachten Linie werden die Bilder entweder oben oder unten angeordnet.

Nicht nur die Ästhetik ist bei der Platzierung gefragt. Um lange Freude an einem Bild zu haben, besonders wenn es Grafiken, Fotos oder Aquarelle sind, dürfen diese nicht mit direktem Sonnenlicht in Kontakt kommen. Es kann durch Wärme- und UV-Strahlung zu chemischen Reaktionen kommen und der Alterungsprozess beschleunigt werden. Solche Schäden sind später nicht mehr rückgängig zu machen. Bei wertvollen Gemälden und Bildern sollte man die guten Stücke mit Mirogardglas verglasen.

Aber auch künstliches Licht kann Schäden verursachen. Man sollte deshalb von sogenannten Spots absehen und die Bilder besser gleichmäßig ausleuchten. Deswegen rät der Fachmann auch ab vom Gebrauch von Lichtleisten, welche den oberen Teil stärker ausleuchten als den unteren. Geeignet zur Beleuchtung sind Kaltlichtlampen. Diese senden keine UV-Strahlung aus.

Eine weitere große Rolle spielen die klimatischen Raumbedingungen. Es sei davon abzuraten, Bilder und Gemälde über einer Heizung aufzuhängen. Hier beschleunigt die Wärme den Alterungsprozess. Es ist auf eine ideale Luftfeuchtigkeit von 55 bis 65 Prozent zu achten und Temperaturschwankungen sollten möglichst vermieden werden.

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